Kinder und Jugendreport 2022

Jugendreport - Mädchen , das sich versteckt

Dramatische gesundheitliche Herausforderungen körperlicher, psychischer und sozialer Natur für Heranwachsende.

Laut des Kin­der und Jugend­re­ports 2022 der DAK hat die Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen wäh­rend der mehr als 30 Mona­te andau­ern­den COVID-19-Pan­de­mie beacht­lich gelit­ten. Durch pan­de­mie­be­glei­ten­de Maß­nah­men und Belas­tun­gen kam es zu gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen phy­si­scher, psy­chi­scher und sozia­ler Natur, die ein gesun­des und sor­gen­frei­es Auf­wach­sen erschwerten.

Der DAK Report beruht auf anony­mi­sier­ten Abrech­nungs­da­ten der Ver­si­che­rung von rund 800.000 Kin­dern und Jugend­li­chen im Alter bis 17 Jah­ren. Damit umfasst er 5,7 % aller Kin­der und Jugend­li­chen in Deutsch­land. Ana­ly­siert wur­den die Jah­re 2018 bis 2021.

Zunahme psychischer Probleme

Im Über­blick hier die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se des Kin­der- und Jugendreports:

  • 54 % mehr neu dia­gnos­ti­zier­te Ess­stö­run­gen bei Mäd­chen (15–17 Jah­re). Die Zah­len stie­gen auch in der dar­un­ter­lie­gen­den Alters­klas­se um 33 %.
  • 23 % mehr neu dia­gnos­ti­zier­te Depres­sio­nen bei Mäd­chen (10–14 Jahre)
  • 24 % mehr neu dia­gnos­ti­zier­te Angst­stö­run­gen bei Mäd­chen (15–17 Jahre)
  • 15 % mehr neu dia­gnos­ti­zier­te Adi­po­si­tas-Fäl­le bei Jun­gen (15–17 Jahre)
  • 19 % erhöh­tes Risi­ko einer Depres­si­ons-Neu­erkran­kung bei Mäd­chen mit einem nied­ri­gen sozio-öko­no­mi­schen Sta­tus gegen­über Mäd­chen aus Fami­li­en mit hohem Sta­tus (15–17 Jahre)
  • 62 % erhöh­tes Risi­ko auf Adi­po­si­tas bei Jun­gen mit einem nied­ri­gen sozio-öko­no­mi­schen Sta­tus gegen­über Jun­gen aus Fami­li­en mit hohem Sta­tus (15–17 Jahre

Unterstützung erforderlich

Die neu­en Daten zei­gen bei Depres­sio­nen, Ängs­ten und Ess­stö­run­gen eine dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung. Her­an­wach­sen­de haben an sich wäh­rend der Puber­tät, die eine natür­li­che Kri­se dar­stellt, schon sehr viel zu bewäl­ti­gen. Hier zeigt sich, dass doch vie­le Jugend­li­che wie Kin­der unter den äuße­ren Belas­tun­gen sehr gelit­ten haben und Unter­stüt­zung drin­gend erfor­der­lich sein kann.

Die Sys­temik kann hier gute Diens­te leis­ten, um zu sta­bi­li­sie­ren und Metho­den an die Hand zu geben für Selbst­für­sor­ge und eine Stär­kung der Wider­stands­kraft, die eine nach­hal­ti­ge Wir­kung ent­fal­tet. Auch die Arbeit in Grup­pen mit Gleich­ge­sinn­ten kann hier sehr hilf­reich sein und eine Ver­net­zung zum per­sön­li­chen Aus­tausch anregen.

Stabilisieren und Widerstandskraft stärken 

Die Sys­temik kann hier gute Dien­ste lei­sten, um zu sta­bi­li­sie­ren und Metho­den an die Hand zu geben für Selbst­für­sor­ge und eine Stär­kung der Wider­stands­kraft, die eine nach­hal­ti­ge Wir­kung ent­fal­tet. Auch die Arbeit in Grup­pen mit Gleich­ge­sinn­ten kann hier sehr hilf­reich sein und eine Ver­net­zung zum per­sön­li­chen Aus­tausch anre­gen. Spre­chen Sie mich an, oder lesen Sie hier über die Inhal­te aktu­el­ler Work­shops.

Quel­le: https://www.dak.de/dak/gesundheit/kinder–und-jugendreport-2022–2571000.html#/