Vier Menschen benutzen Dosentelefone, jeder mit einem verwirrten Gesichtsausdruck und Fragezeichen über dem Kopf, was auf Missverständnisse oder Fehlkommunikation durch nicht richtiges Zuhören hinweist.

3 effektive Wege, aktives Zuhören zu lernen

Der Aufbau und das Üben der Kunst des Zuhörens werden Ihre Beziehungen verbessern.

Zuhö­ren ist mehr als nur stil­les War­ten auf eine Gele­gen­heit zum Antwor­ten – es ist eine akti­ve Fähig­keit, die Ver­trau­en schafft und Bezie­hun­gen ver­tieft. In unse­rem hek­ti­schen All­tag wird auf­merk­sa­mes Zuhö­ren jedoch oft ver­nach­läs­sigt; vie­le Gesprä­che enden mit schnel­len Rat­schlä­gen oder ober­fläch­li­chen Fragen.

Vie­le Men­schen machen lei­der frus­trie­ren­de Erfah­run­gen im Aus­tausch mit ande­ren, weil sie das Gefühl haben, es wird ihnen gar nicht oder nicht auf­merk­sam zuge­hört. Das führt häu­fig dazu, dass sie sich nicht gehört, ver­stan­den oder genährt füh­len, und ein scha­ler Bei­geschmack des Getrennt- oder Allein­seins zurückbleibt.

Im Gegen­satz dazu füh­len wir uns ver­stan­den, ver­bun­den und inspi­riert, wenn wir jeman­dem begeg­nen, der uns auf­merk­sam und aktiv zuhört. Zuhö­ren ver­bes­sert sowohl unser Wohl­be­fin­den als auch unse­re Bezie­hun­gen und kann tie­fe Ver­bin­dun­gen zuein­an­der fördern.

In die­sem Bei­trag zei­ge ich Ihnen drei prak­ti­sche Tech­ni­ken des akti­ven Zuhö­rens, mit denen Sie sofort begin­nen kön­nen, Ihre Gesprä­che tief­grün­di­ger und ver­bin­den­der zu gestalten.

1. Konzentrieren Sie sich auf die Person, nicht auf das Problem

Vie­le von uns sind dar­auf fokus­siert, Pro­ble­me zu lösen. Einer­seits basiert das auf unse­rem bio­lo­gi­schen Über­le­bens­trieb. Ande­rer­seits hängt es auch mit den aktu­el­len kul­tu­rel­len Wer­ten zusam­men, die die indi­vi­du­el­le Leis­tung und ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten in den Vor­der­grund stel­len und uns dazu drän­gen, Pro­ble­me zu erken­nen und zu lösen. Es ist folg­lich nicht ver­wun­der­lich, dass wir auch in Gesprä­chen nach Pro­ble­men suchen und danach stre­ben, sie mög­lichst schnell zu lösen.

Obwohl unse­re Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­kei­ten in vie­len Lebens­be­rei­chen hilf­reich sind, sind sie in bestimm­ten Situa­tio­nen genau fehl am Platz – ins­be­son­de­re dann, wenn Men­schen ein­fach nur gehört, ver­stan­den und ver­bun­den sein wol­len. In sol­chen Momen­ten geht es nicht um Lösun­gen oder Rat­schlä­ge, son­dern dar­um, dass jemand auf­merk­sam zuhört. War­um ist das so?

Wenn jemand Angst hat, wütend, nie­der­ge­schla­gen oder ver­wirrt ist, möch­te er ganz sicher nicht das Gefühl haben, eine Belas­tung für ande­re zu sein oder als „pro­ble­ma­tisch“ wahr­ge­nom­men zu wer­den. Genau das pas­siert jedoch oft, wenn Sie unge­fragt Rat­schlä­ge geben – die betrof­fe­ne Per­son fühlt sich am Ende, als sei sie selbst das Problem.

Daher ist es am bes­ten, einen Rat­schlag nur dann zu geben, wenn Sie aus­drück­lich dar­um gebe­ten wer­den. Bis dahin soll­ten Sie Ihre Ein­sich­ten, so wert­voll sie auch sein mögen, zurück­hal­ten und sich statt­des­sen dar­auf kon­zen­trie­ren, ein­fach nur da zu sein und auf­merk­sam zuzu­hö­ren. Wenn Sie mehr dazu wis­sen möch­ten, lesen Sie mei­nen Arti­kel: Guter Rat ist teuer.

Viel­leicht den­ken Sie jetzt: „Soll ich denn gar nichts sagen?” Ehr­lich gesagt gibt es eini­ge Feh­ler, die Sie machen kön­nen, wenn sich jemand nur einen Zuhörer:in wünscht. Schwei­gen gehört nicht dazu!
Viel­leicht hilft Ihnen Mark Twa­ins Humor dabei, sich dar­an zu erinnern. 😘

Es ist bes­ser, schwei­gend für einen Dumm­kopf gehal­ten zu wer­den, als den Mund auf­zu­ma­chen und alle Zwei­fel zu beseitigen.

Mark Twa­in

Sie müs­sen aber nicht unbe­dingt schwei­gen. Statt Rat­schlä­ge zu geben oder Lösun­gen anzu­bie­ten, kann es hilf­reich sein, gezielt Fra­gen zu stel­len. Das führt mich zu mei­nem zwei­ten Tipp. Vor­her möch­te ich Ihnen jedoch noch eine kur­ze Übung vorstellen.

Zwei Personen stehen sich gegenüber, gestikulieren und hören deutlich zu, umgeben von großen Topfpflanzen auf weißem Hintergrund.
Illus­tra­ti­on von Humaans

3‑Minuten-Zuhör-Übung

  • Set­zen Sie sich gegenüber. 
  • Eine Per­son spricht 3 Minu­ten ohne Unter­bre­chung, die ande­re hört aus­schließ­lich zu. Der Zuhörer:in erteilt kei­ne Rat­schlä­ge und kom­men­tiert nicht. Zustim­men­de oder ver­ständ­nis­vol­le Grunz­lau­te sind erlaubt. 😘
  • Dann tau­schen Sie die Rollen.
  • Berich­ten Sie sich dann gegen­sei­tig von euren Erfah­run­gen damit. 

2. Stellen Sie offene Fragen

Meis­tens stel­len wir Fra­gen, um Ant­wor­ten zu bekom­men. Beson­ders in west­li­chen Kul­tu­ren gilt: Je kür­zer und prä­gnan­ter die Fra­ge, des­to kla­rer und hilf­rei­cher die Ant­wort. Wir bevor­zu­gen es, schnell zum Punkt zu kom­men – eine kul­tu­rel­le Beson­der­heit, die sich zum Bei­spiel von asia­ti­schen Kul­tu­ren unter­schei­det. Kur­ze, geziel­te Fra­gen regen den Gesprächs­part­ner des­halb dazu an, eben­so kur­ze und prä­gnan­te Ant­wor­ten zu geben. Daher nei­gen wir dazu, vor allem geschlos­se­ne Fra­gen zu stellen.

Geschlos­se­ne Fra­gen wer­den mit Ja oder Nein, oder einer kur­zen, prä­gnan­ten Aus­sa­ge beant­wor­tet. Zum Bei­spiel: „Bist du damit ein­ver­stan­den?” oder „Bist du mit der aktu­el­len Situa­ti­on zufrieden?”

Geschlos­se­ne Fra­gen sind jedoch wenig hilf­reich, wenn es dar­um geht, ein guter Zuhörer:in zu sein, denn so endet das Gespräch schnell wie­der. Gutes Zuhö­ren beginnt daher auch mit dem Stel­len von Fra­gen – doch wie Sie die­se for­mu­lie­ren, ist entscheidend. 

Den­ken Sie dar­an: Bei Gesprä­chen geht es um mehr als nur den Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen. Es geht dar­um, eine Ver­bin­dung her­zu­stel­len. Übri­gens auch beim Daten! 🤩

Wenn Ihre Freun­din zum Bei­spiel ver­letzt ist, geht es weni­ger dar­um, die Ursa­che ihres Schmer­zes zu klä­ren. Viel­mehr geht es meist dar­um, sie zu unter­stüt­zen, Mit­ge­fühl zu zei­gen, ihr Mut zuzu­spre­chen und ihr das Gefühl zu geben, dass Sie für sie da sind und sie nicht allein lässt.

Offe­ne Fra­gen sind daher bes­ser geeig­net, wenn es ums Zuhö­ren geht: 

  • Offe­ne Fra­gen ver­mit­teln, dass Ihnen die ande­re Per­son wich­tig ist.
  • Geschlos­se­ne Fra­gen ver­mit­teln, dass Ihnen die Infor­ma­tio­nen wich­tig sind.

Zum Bei­spiel:

  • Statt „Wes­halb bist du ver­är­gert?” könn­ten Sie fra­gen: „Wie fühlst du dich gerade?”
  • Statt „Bist du gestresst?“ fra­gen Sie lie­ber: „Wie ist dein Arbeits­tag gelaufen?”
  • Statt „Hat dein Vater dich wie­der kri­ti­siert?” ver­su­chen Sie es mit: „Was genau ist bei dem Gespräch mit dei­nem Vater vorgefallen?”

Hier sind Bei­spie­le offe­ner Fra­gen, mit denen Sie ganz ein­fach begin­nen kön­nen – sie eig­nen sich in nahe­zu jeder Gesprächssituation:

  • Wie war das für dich?
  • Kannst du mir mehr dar­über erzählen?
  • Wie hast du dich dadurch/dabei gefühlt?
  • Wie hast du das empfunden?
  • Wie fühlst du dich jetzt?
  • Was ist dir durch den Kopf gegangen?

Letzt­lich geht es bei offe­nen Fra­gen dar­um, die ande­re Per­son dazu ein­zu­la­den, eine Geschich­te zu erzäh­len. Eine sol­che Ein­la­dung wird fast immer auf­rich­tig geschätzt.

Offene-Fragen-Training

  • Notie­ren Sie sich 5 Situa­tio­nen, in denen Ihnen bewuss­tes Zuhö­ren zugu­te­kä­me (z. B. bei der Arbeit, in der Fami­lie, Part­ner­schaft etc.).
  • For­mu­lie­ren Sie nun zu jeder Situa­ti­on min­des­tens zwei offe­ne Fra­gen, die Sie beim nächs­ten Gespräch bewusst einsetzen.
  • Pro­bie­ren Sie das bei nächs­ter Gele­gen­heit aus und beob­ach­ten Sie, wel­che neu­en Erfah­run­gen Sie machen. 
Illustration einer Person mit kurzen lockigen Haaren, die auf einer grauen Bank sitzt, ein weißes Oberteil, eine hellblaue Hose und weiße Schuhe trägt und nach links blickt, wobei ein Arm nach vorne ausgestreckt ist, als ob sie bereit wäre, aufmerksam zuzuhören.
Illus­tra­ti­on von Humaans
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Der The­ra­peu­ten Tipp!

Ver­mei­den Sie lie­ber Fra­gen, die mit „war­um“ begin­nen, und set­zen Sie statt­des­sen auf „was“ oder „wie“. „War­um“ kann schnell wie ein Ver­hör wir­ken, wäh­rend „was“ und „wie“ neu­tra­ler und weni­ger for­dernd klin­gen. Zum Bei­spiel: „War­um bist du trau­rig?“ im Ver­gleich zu „Was ist pas­siert, das dich trau­rig macht?“ – der Unter­schied ist deut­lich erkennbar.

San­dra Pfeif­fer
Heil­prak­ti­ke­rin, Sys­te­mi­sche The­ra­peu­tin, Media­to­rin & Traumatherapeutin

3. Validieren Sie Ihre eigenen Emotionen, besonders Ängste

Wenn Sie akti­ves Zuhö­ren wirk­lich erler­nen oder ver­bes­sern möch­ten, ist es hilf­reich, zu ver­ste­hen, wie Sie mit Ihren Ängs­ten umge­hen. War­um? Wenn Sie beim Zuhö­ren spür­bar bes­ser wer­den möch­ten, soll­ten Sie ver­ste­hen und wis­sen, wie Sie mit der einen Sache umge­hen, die Gesprä­che mehr als alles ande­re ent­glei­sen lässt: Angst.

Und damit mei­ne ich nicht die Angst der ande­ren; ich mei­ne Ihre eige­ne Angst als Zuhörer:in. Wenn jemand, der Ihnen am Her­zen liegt, auf­ge­bracht ist, ist es ganz nor­mal, dass Sie sich ängst­lich füh­len. Wahr­schein­lich haben Sie Angst

  • um die Per­son und ihr Wohlbefinden.
  • wie Sie auf die rich­ti­ge Wei­se Unter­stüt­zung zei­gen können.
  • um Ihre Bezie­hung und dar­über, wie die Wut, der Ärger oder der aktu­el­le Zustand der ande­ren Per­son sie beeinflusst.

Das Pro­blem ist, dass vie­le von uns in sol­chen Momen­ten ihre Angst kaum wahr­neh­men. Statt­des­sen spü­ren sie meist nur einen inne­ren Druck oder das Bedürf­nis, die Situa­ti­on schnell zu klä­ren. Die­ser Druck ist tat­säch­lich Angst. Ohne sich des­sen bewusst zu sein, pas­siert es leicht, dass man etwas sagt, das die Situa­ti­on ver­schärft und den Druck für alle Betei­lig­ten verstärkt.

Ihr erster Schritt, um aktives Zuhören zu erlenein besserer Zuhörer:in zu werden

Ach­ten Sie auf Ihre Ängs­te und erken­nen Sie sie früh­zei­tig. Das kann so ein­fach sein, wie sich selbst in Gedan­ken zu sagen: „Ich mache mir gera­de Sor­gen dar­über, wie besorgt mein Part­ner ist“ oder „Ich bin wegen der Unstim­mig­kei­ten mit mei­nem Chef sehr ner­vös. Ich soll­te mir des­sen bewusst sein.“

Sobald Sie Ihre Angst erkannt haben, soll­ten Sie sie vali­die­ren, also anneh­men. Das bedeu­tet ein­fach, sich bewusst zu machen, dass unan­ge­neh­me Gefüh­le nicht bedeu­ten, dass etwas falsch ist – oder dass Sie schlecht sind, nur weil Sie sich schlecht fühlen.

Sie könn­ten sich zum Bei­spiel sagen: „Ich mag die­ses Angst­ge­fühl zwar nicht, aber es ist in Ord­nung – und ange­sichts der Situa­ti­on mei­nes Partner:in auch nicht uner­war­tet.“ Oder: „Ich mer­ke, wie mei­ne Angst wächst. Aber das ist okay. Die meis­ten Men­schen wären bei einem Kon­flikt mit dem Chef eben­falls nervös.“

Wenn Sie Ihre Angst vali­die­ren, mil­dern Sie nicht nur ihre Inten­si­tät (stel­len Sie sich vor, Sie öff­nen das Ven­til eines Dampf­kes­sels …), son­dern Sie ver­rin­gern auch die Wahr­schein­lich­keit, aus Angst zu han­deln – und hören statt­des­sen gut zu.

Die meis­ten unge­frag­ten Rat­schlä­ge oder Lösungs­vor­schlä­ge in Gesprä­chen ent­ste­hen aus dem Wunsch, unse­re eige­ne Angst zu ver­mei­den. Anders gesagt: Wir geben haupt­säch­lich Rat­schlä­ge, um unse­re eige­ne Angst zu beru­hi­gen, die dadurch aus­ge­löst wird, dass es der ande­ren Per­son schlecht geht.

Wenn Sie also bes­ser dar­in wer­den, Ihre Angst zu vali­die­ren, ver­spü­ren Sie weni­ger den Drang, Rat­schlä­ge zu geben oder Pro­ble­me zu lösen. Statt­des­sen kön­nen Sie leich­ter prä­sent blei­ben, aktiv zuhö­ren und gele­gent­lich eine offe­ne Fra­ge stel­len. Ihre Gesprächspartner:innen wer­den Ihnen dank­bar dafür sein, dass Sie dar­an arbei­ten, ein guter Zuhörer:in zu wer­den, und Sie kön­nen eine Ver­tie­fung Ihrer Bezie­hun­gen erle­ben. #weil­Sie­es­wertsind – und die ande­ren auch.

Illustration einer Person mit mittellangem dunklem Haar, die ein weißes Oberteil und einen blauen Rock trägt und vor abstrakten blauen, rosa und gelben Formen geht - perfekt für Themen wie Zuhören und achtsame Präsenz.
Illus­tra­ti­on von Humaans

Angst-Stoppsatz

  • Wenn Sie mer­ken, dass Sie unru­hig wer­den, atmen Sie 3× tief durch. Neh­men Sie wahr, wie Sie sich fühlen. 
  • Sagen Sie sich dann inner­lich: „Ich bin besorgt (ängst­lich oder ähn­li­ches) – und das ist okay.“
  • Dann blei­ben Sie prä­sent und hören Ihrem Gegen­über wei­ter zu. 
  • Wenn Sie dabei kurz den Fokus ver­lie­ren, machen Sie das ruhig trans­pa­rent. Sie könn­ten so etwas sagen wie: „Ent­schul­di­ge, ich war gera­de von mei­nen eige­nen Gedan­ken abge­lenkt. Könn­test du dei­ne letz­te Aus­sa­ge bit­te wie­der­ho­len.“ In der Regel ist dar­über nie­mand ver­är­gert, son­dern es wird als ech­tes Inter­es­se gedeutet. 

Denken Sie daran:

  • Zuhö­ren ist eine Fähig­keit, die Übung erfor­dert, wie alles ande­re auch. Sie kön­nen das ler­nen, wenn Sie sich dafür entscheiden.
  • Men­schen möch­ten gehört und ver­stan­den wer­den. Sie müs­sen kei­ne Pro­ble­me lösen oder Rat­schlä­ge geben. Fokus­sie­ren Sie sich statt­des­sen auf die Person.
  • In Gesprä­chen geht es nicht vor­ran­gig um den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch, son­dern vor allem dar­um, eine Ver­bin­dung aufzubauen.
  • Geschlos­se­ne Fra­gen ver­mit­teln, dass Ihnen Infor­ma­tio­nen wich­tig sind.
  • Wenn Sie offe­ne Fra­gen stel­len, signa­li­sie­ren Sie, dass Ihnen die ande­re Per­son am Her­zen liegt.
  • Wenn Sie Ihre Sor­ge um ande­re aner­ken­nen und vali­die­ren, han­deln Sie nicht aus Angst. Sie kön­nen sich bes­ser auf die ande­re Per­son fokus­sie­ren und aktiv zuhö­ren, anstatt emo­tio­nal zu reagieren.
  • Wenn Sie aktiv zuhö­ren, kön­nen Sie eine Ver­tie­fung Ihrer Bezie­hun­gen erleben.

Kurz und knapp 

  • Wie kön­nen Sie aktiv zuhö­ren?
    Kon­zen­trie­ren Sie sich auf die Per­son statt auf das Pro­blem oder des­sen Lösung, Stel­len Sie offe­ne Fra­gen und vali­die­ren Sie Ihre eige­ne Angst und erken­nen sie an, bevor Sie handeln.

  • Soll­ten Sie Rat­schlä­ge geben, wenn jemand über Pro­ble­me spricht?
    Nicht ohne Nach­fra­ge – unauf­ge­for­der­te Rat­schlä­ge kön­nen ver­let­zen. Bie­ten Sie Lösun­gen nur an, wenn aus­drück­lich dar­um gebe­ten wird.

  • Wel­che Fra­gen sind geeig­net, um Gesprä­che zu ver­tie­fen?
    Offe­ne Fra­gen wie „Wie war das für dich?“, „Was ist dir durch den Kopf gegan­gen?“ oder „Wie fühlst du dich jetzt?“ laden zum Erzäh­len ein. 

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